Über uns

Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich, Austria
¡Hola chic@s! Wir haben am 13.06.2009 geheiratet! Unsere Hochzeitsseite findet ihr unter www.hochzeit.plienegger.net (Dies war ursprünglich das Tagebuch unseres Erasmus-Aufenthaltes. Jetzt sind wir wieder zuhause und posten immer wieder Neuigkeiten aus unserer Umgebung.)

Montag, Dezember 04, 2006

Wandern

Volvió Mareike (Mareike ist zurückgekommen)

Nach unseren Einkäufen am Samstagvormittag gingen wir zu Jeanne, da wir am Vortag die Schautafeln einer Ausstellung abphotographiert hatten und die Bilder auf Emilio’s Computer übertragen mussten. Zum Mittagessen gab es Lasagne und, weil Dani und seine Freundin auch gerade am Kochen waren, bekamen wir Arepas zum Kosten. Arepas sind etwa Hamburger-große Laibchen aus Maismehl, Wasser und Salz, die gebraten, aufgeschnitten und beliebig gefüllt werden. Wirklich sehr gut! Der Geschmack erinnert etwas an Polenta. Am Nachmittag gingen wir dann wieder zu Jeanne. Mareike war nämlich wieder zurück aus Deutschland und wir hatten uns auf Tee und Kekse verabredet. Wir erfuhren, dass bis jetzt alle Nachuntersuchungen ihrer Mutter negativ, also gut, verlaufen waren, dass die Operation aber natürlich eine enorme Belastung war. Außerdem hörten wir wieder unglaubliche Geschichten von kommunikationsunfähigen Ärzten.
Wir verbrachten also den Nachmittag und Abend tratschend auf Jeanne’s Sofa und gingen dann relativ früh ins Bett, weil am nächsten Tag ja ein Ausflug nach Masca geplant war.
Übrigens: Alles Gute zum Geburtstag, Doro!

El Barranco de Masca (Die Masca-Schlucht)

Am Sonntagmorgen gingen wir zur Estación de Guaguas, wo unser Ausflug in die Schlucht von Masca begann. Wir hatten eine lange Fahrt vor uns, da Masca praktisch am anderen Ende der Insel liegt. Zusammen mit Emma, David, Mareike, Jelca und Jeanne fuhren wir zu der Bushaltestelle, die am nächsten an Masca liegt, da am Sonntag kein Bus direkt in den Ort fährt. Von dort aus wollten wir mit dem Taxi das restliche Stück zurücklegen, fanden dort aber keines und erfuhren vom Busfahrer, dass es eigentlich einfacher sei, nach Masca zu gehen. Er beschrieb uns einen Wanderweg dorthin, sodass wir nicht der Straße nachgehen mussten. Im Endeffekt war dieser Weg dann sehr schön, und nach etwa einer Stunde kamen wir auch schon am Einstieg in die Schlucht, im kleinen Dorf Masca an. Masca selbst ist ein malerischer kleiner Ort, der an den steilen Hängen des oberen Endes der Schlucht klebt. Das Dorf besteht aus einigen Wohnhäusern, kleinen Geschäften und ein paar guten Restaurants, die hauptsächlich typisch kanarische Küche bieten. Wir hielten uns dort aber nicht lange auf, weil wir um 16.30 Uhr das Schiff erreichen mussten, dass uns vom Strand am unteren Ende des Barranco nach Los Gigantes bringen sollte. Das Wetter war perfekt für die Wanderung, und wir genossen den beeindruckenden Anblick der senkrechten und überhängenden Wände der Schlucht, die sogleich von Maria geologisch-geomorphologisch analysiert wurden. Einigermaßen geschafft, aber noch recht früh, kamen wir dann am Strand an, sodass noch Zeit blieb, ein bißchen baden zu gehen. Schließlich entschieden sich aber nur David und Hans, ganz ins Wasser zu gehen. Die Wellen waren ziemlich unberechenbar und teilweise sehr hoch, außerdem war der Meeresboden in Strandnähe sehr steinig, sodass besonders das Hinein- und Hinausgehen recht gefährlich war. Wenn man sich in dem Bereich aufhielt, wo die Wellen brachen, hieß es Luft anhalten und warten, bis einen die Welle wieder los ließ. Andererseits konnte man sich, auch ohne Surfbrett, von der Welle weit mittragen lassen, wenn man den richtigen Augenblick und Ort erwischte. Schließlich kam unser Schiff und wir fuhren nach Los Gigantes. Von dort ging es mit der Guagua über Puerto de la Cruz wieder heim nach La Laguna. Am Abend setzten wir uns noch mit Jelca und Jeanne in einer sehr gemütlichen Teebar zusammen und bewunderten dann auf dem Heimweg die, mit Ausnahme einer Straße, sehr stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung in unserer Stadt.

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