Über uns

Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich, Austria
¡Hola chic@s! Wir haben am 13.06.2009 geheiratet! Unsere Hochzeitsseite findet ihr unter www.hochzeit.plienegger.net (Dies war ursprünglich das Tagebuch unseres Erasmus-Aufenthaltes. Jetzt sind wir wieder zuhause und posten immer wieder Neuigkeiten aus unserer Umgebung.)

Sonntag, Oktober 15, 2006

Uni, die Entdeckung Amerikas und fast Salsatanzen

Los Apuntes (Die Mitschriften)

Hallo, wir sind noch da! Ehrlich! Wir waren nur ein wenig schreibfaul die letzte Woche. Aber jetzt hamma wieder ein bißchen Zeit. Also hier der Bericht der letzten Woche: Am Mittwoch gingen wir auf die Uni. Maria war mit Recherchen in der Bibliothek beschäftigt. Hans war zwar am Med-Campus, hatte aber keine Vorlesung, da die Studenten vom vierten Jahr eine Party für die vom ersten veranstalteten. Deshalb hatten das 1., 2., 3. und 4. Jahr vorlesungsfrei. Spanische Lebensart! Hans war aber trotzdem ziemlich ausgelastet, weil er von einem älteren Studenten die Mitschriften kopieren konnte. Insgesamt sind es über 1000 Blätter. An dieser Stelle erscheint eine kleine Erklärung über das hiesige Skripten-System an der Med-Uni angebracht: Die Studenten schreiben ihre Mitschriften regelmäßig am Computer. Jede Woche sind andere Studenten dafür verantwortlich. Dann stehen die Mitschriften zum Kopieren zur Verfügung. Bis jetzt haben sie aber noch nichts für die Erasmus-Studenten bereitgestellt. Für Hans ist es Riesenvorteil, dass er jetzt auf einmal alle Mitschriften hat, weil er so immer schon im Voraus die Mitschriften für die nächste Vorlesung durchschauen kann. Lustigerweise halten die Professoren jedes Jahr fast wörtlich die gleiche Vorlesung, sogar die Witze sind gleich. Diese stehen nämlich auch in der Mitschrift. Überhaupt sind die Skripten teilweise etwas eigenartig. Die jeweils verantwortlichen Studenten vergleichen das, was der Professor in der Vorlesung gesagt hat, mit Büchern, und wenn sie einen Fehler entdecken wird dieser nicht einfach ausgebessert. Nein! Da steht dann zum Beispiel: "Der Professor hat gesagt, es ist so und so, aber ich habe in zwei Büchern gefunden, dass es anders ist."
Abends war wieder Hapkido und danach trafen wir uns mit den üblichen Verdächtigen an der Plaza del Adelantado und gingen in eine gemütliche Teebar.

Día de la Hispanidad (Tag der Entdeckung Amerikas)

Der Donnerstag war hier ein Feiertag (der Tag der Entdeckung Amerikas). Wir nutzten diesen für einen Ausflug zur Playa del Arenal (Zur Erinnerung: Der Strand liegt nördlich von La Laguna zwischen Bajamar und Punta del Hidalgo). Gemeinsam mit Sophie, Johanna, Jeanne und Doro verbrachten wir einen wunderschönen Tag am Strand. Johanna nutzte die ziemlich hohen Wellen zum Surfen und Doro hatte ihr Bodyboard dabei, das auch Hans ausprobieren durfte. Wirklich sehr lustig! Abends wäre eigentlich wieder Erasmus-Treffen im Café7 gewesen. Wir wollten eigentlich gar nicht mehr hingehen, hatten aber Kristian versprochen, dass wir ihm noch eine CD mit unseren Fotos zukommen lassen würden. Kristian hatte nämlich noch nicht besonders viele Bilder gemacht und wollte aber einige Fotos herzeigen, weil er die nächste Woche mit seiner Freundin und deren Familie in Malta verbringt. Die Eltern seiner Freundin zahlen alles! Jedenfalls rief uns Kristian dann noch abends an, bevor wir zum Café7 aufgebrochen waren. Er war auch zu müde für’s Erasmustreffen und so brachten wir ihm nur noch schnell die CD zuhause vorbei und gingen dann schlafen.

Casi Habrìamos Bailado Salsa (Fast hätten wir Salsa getanzt)

Den Freitagvormittag verbrachten wir mit lernen (Siehe auch letzten Blog-Eintrag!), dann begleitete Maria Hans auf die Medizinische Fakultät. Während Hans in der Vorlesung saß, surfte sie mit dem Laptop für ihre Dissertation im Internet, da auf der Med-Uni wie gesagt der drahtlose Internetzugang funktioniert. Am Nachmittag war wieder Sprachkurs, dann Hapkido. Die Hapkido-Einheit war sehr anstrengend. Es gibt nämlich zwei "Schwarzgürtel", die gemeinsam den Kurs leiten. Einen großen, freundlichen, und einen kleinen, etwas giftigen und aggressiveren, der gerne Hans als Demonstrationsobjekt benutzt. Am Freitag war nur der kleine da, und so machten wir ziemlich lange Kraft- und Ausdauertraining.
Danach wollten wir eigentlich in eine Salsa-Bar gehen, wir entschieden uns dann aber doch für einen Videoabend bei Doro. Gemeinsam mit ihr, Jeanne, Johanna und Roman (Johanna’s Freund, der gerade zu Besuch ist) schauten wir "Dirty Dancing". So hatten wir immerhin den Tanz im Fernsehen.

La Vida Nocturna (Das Nachtleben)

Am Samstagabend war eigentlich das von Freitag verschobene Tanzen geplant. In einer Tanzschule erfuhren wir, dass am Dienstagabend ein Anfängerkurs stattfindet. In der dazugehörigen Salsa-Bar wollten wir dann erst einfach ein wenig durch’s zuschauen lernen, aber es war nicht viel los und dafür wollten wir dann keine 5 € Eintritt berappen. So verbrachten wir den Abend im "Depende", einer netten Bar mit angenehmer Musik und besuchten kurz Emilio, Jeanne’s Mitbewohner, der als Türsteher in der Lesbenbar "Qué más da?!" (Frei übersetzt: Scher‘ di nix!) arbeitet. Dann gingen wir in ein Türkisches Restaurant auf ein Kebap und ließen wieder einmal den Abend gemütlich ausklingen.

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